Thema des Tages

Hunderte Syrer in Homs getötet Kairo/New York (dpa) - In der syrischen Rebellenhochburg Homs ist es zu einem Blutbad gekommen. Zwischen 260 und mehr als 330 Menschen sollen nach Berichten der arabischen Fernsehsender Al-Arabija und Al-Dschasira getötet worden sein. mehr

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DRK: 50 000 Menschen in Syrien auf der Flucht Osnabrück (dpa) - Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind bereits mehr als 50 000 Menschen vor der Gewalt in Syrien geflohen. Rund 35 000 Syrer seien im eigenen Land auf der Flucht, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). mehr

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Chronologie: Anläufe zu UN-Resolutionen New York (dpa) - Seit zehn Monaten sterben in Syrien täglich Menschen durch die Gewalt des Regimes. Doch der UN-Sicherheitsrat blieb bislang sprachlos. Dabei gab es mehrere Versuche des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen, Syrien zu verurteilen.

- Schon im Mai 2011 versuchten die vier EU-Europäer im Rat - neben Deutschland sind das noch Portugal und die beiden Vetomächte Großbritannien und Frankreich - eine Resolution auf die Beine zu stellen. Das Regime sollte formell verurteilt werden, Sanktionen enthielt das Papier aber nicht. Weil mehrere Länder - vor allem Russland und China, aber auch Indien, Brasilien und Südafrika - Widerstand andeuteten, kam der Entwurf gar nicht erst zur Abstimmung.

- Im August meldete sich der Sicherheitsrat zwar zu Wort, aber nur in einer Präsidentiellen Erklärung. Das ist eine offizielle Mitteilung, die weit weniger wert ist als eine Resolution. Zudem hat sie nur appellativen Charakter. Konsequenzen bei Nichtbefolgung: Keine.
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Hintergrund: Syrien Berlin (dpa) - Syrien spielt eine zentrale Rolle bei den Konflikten des Nahen und Mittleren Ostens. Seine politische Bedeutung ergibt sich bereits aus seiner geografischen Lage zwischen der Türkei, dem Irak, Jordanien, Israel und dem Libanon.

Seit März 2011 - im Zuge des arabischen Frühlings - ist Syrien von Protesten gegen das diktatorische Regime von Präsident Baschar al-Assad geprägt, der Forderungen nach Meinungsfreiheit und Demokratie blutig unterdrücken lässt. Nach UN-Schätzungen wurden schon mehr als 5600 Menschen von Sicherheitskräften getötet. Weder Waffenembargos noch Bemühungen der Arabischen Liga führten bisher zu einem Ende der Gewalt gegen das eigene Volk.

Syrien ist mit einer Fläche von rund 185 000 Quadratkilometern rund halb so groß wie Deutschland. Mehr als 22 Millionen Menschen leben in dem Land, das neben seiner Küste von Höhenzügen, dem fruchtbaren Euphrat-Flusslauf, aber auch großen Sandwüsten geprägt ist. Mehr als die Hälfte der Syrer lebt in Städten. Zu den größten zählen Aleppo, die Hauptstadt Damaskus, Homs und Latakia.

Zu wichtigen Standbeinen der syrischen Wirtschaft gehören die Förderung und der Export von Erdöl und Erdgas. Dazu kommen der Anbau von Baumwolle, Obst und Gemüse sowie die Textilherstellung. Rund 80 Prozent der Bevölkerung kann lesen und schreiben, viele Syrer sprechen neben der Landessprache Arabisch auch Französisch oder Englisch. Dennoch ist die Jugendarbeitslosigkeit hoch.

Ethnisch und religiös ist Syrien ein relativ homogenes Land. Fast 90 Prozent der Bevölkerung sind syrische Araber und Muslime, mehr als zwei Drittel von ihnen Sunniten. 13 Prozent der Einwohner gehören den Religionsgemeinschaften der Alawiten, Ismaeliten und Schiiten an. Auch die Diktatorendynastie der Assads, die das Land seit rund 40 Jahren beherrscht, ist alawitisch. Als größere Minderheiten gibt es in Syrien rund sechs Prozent Kurden und zwei Prozent Armenier. mehr

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Greenpeace-Chef: Die Zeit läuft uns davon München (dpa) - Zum ersten Mal in der Geschichte der Münchner Sicherheitskonferenz ist dort in Greenpeace-Chef Kumi Naidoo ein führender Vertreter einer Nichtregierungsorganisation aufgetreten. mehr

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Iran warnt USA und Israel vor Angriff Teheran/Washington/München (dpa) - Im Streit um das iranische Atomprogramm wird der Ton immer schärfer. Der geistliche Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, warnte am Freitag die USA und Israel eindringlich vor einem Krieg. mehr

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Iran und Afghanistan beschäftigen Sicherheitskonferenz München (dpa) - Der Konflikt um Irans Atomprogramm, das Sterben der Opposition in Syrien, das Ende des Einsatzes in Afghanistan - vor allem diese Brandherde werden die Münchener Sicherheitskonferenz beherrschen. mehr

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Analyse: Sicherheitskonferenz als Krisentreffen München (dpa) - An aktuellem Gesprächsstoff fehlt es den gut 350 Spitzen-Politikern und Experten aus 60 Ländern bei der Münchner Sicherheitskonferenz nicht. mehr

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Westerwelle: Spielräume bei besserer Sicherheitslage München (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle hat sich dafür ausgesprochen, zunächst am Fahrplan für den Truppenabzug aus Afghanistan bis Ende 2014 festzuhalten. Allerdings deutete er am Freitag in München an, dass er sich bei einer verbesserten Sicherheitslage eine Beschleunigung vorstellen kann. mehr

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Stichwort: Münchner Sicherheitskonferenz München (dpa) - Die Münchner Sicherheitskonferenz gilt als eines der international wichtigsten Treffen. Drei Tage lang diskutieren Staats- und Regierungschefs, Sicherheitspolitiker sowie Vertreter aus Armee, Rüstungsindustrie und Wissenschaft über aktuelle Sicherheitsthemen. mehr

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Hintergrund: Themen und Teilnehmer München (dpa) - Das transatlantische Verhältnis, Energie- und Rohstoffsicherheit, Finanzkrise, Nahost - die Tagesordnung der 48. Münchner Sicherheitskonferenz deckt zahlreiche sicherheitspolitische Themen und Fragen ab. mehr

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Irans geistlicher Führer droht Israel und den USA Teheran (dpa) - Der geistliche Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hat die USA und Israel eindringlich vor militärischen Angriffen auf seine Atomanlagen gewarnt. «Schon das Nachdenken über solche Angriffe wäre für sie von Nachteil. mehr

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Putin: US-Raketenschild gegen Russland gerichtet Moskau (dpa) - Der geplante US-Raketenschild in Europa ist nach Ansicht des russischen Regierungschefs und Präsidentenkandidaten Wladimir Putin (59) eindeutig gegen Russland gerichtet. mehr

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Tote und Verletzte bei Zusammenstößen in Ägypten Kairo/Al-Arisch (dpa) - Die Gewalt in Ägypten nimmt kein Ende. Am Freitagmorgen kam es in Kairo in der Nähe des Innenministeriums zu blutigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. mehr

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Ägyptens Polizei feuert Tränengas auf Demonstranten Kairo (dpa) - Die ägyptische Polizei hat am Donnerstag Demonstranten in Kairo mit Tränengas auseinandergetrieben. Einem Bericht des staatlichen Fernsehens zufolge wollte die aufgebrachte Menge das Hauptgebäude des Innenministeriums in Kairo stürmen. mehr
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