Lokalsport
Wenn nicht jetzt, wann dann…?Wennigsen (eb). Wenn nicht jetzt, wann dann? Das Fragezeichen hinter dem Handball-Kultsong der Kölsch-Truppe „Höhner“ kann man im Fall der HSG Wennigsen/ Gehrden getrost durch ein Ausrufezeichen ersetzen. Denn: Sollte das Team das heutige Kellerduell gegen den TSV Neustadt nicht erfolgreich gestalten, dann wäre der Zug für Jeinsen & Co. wohl sicher in Richtung Abstieg in die Regionsliga abgefahren. Der Anwurf zu diesem hoch spannenden Match erfolgt heute um 16.45 in der Wennigser KGS-Sporthalle an der Argestorfer Straße.
HSG-Trainer „Bato“ Djurdjevic ist die Situation längst bewusst. Er hofft, dass auch seine Spieler den Ernst der Lage erkannt haben. Gleichwohl fordert er, im Heimspiel selbstbewusst aufzutreten. „Mit Angsthasen-Handball kommen wir nicht weiter“, bekräftigt der Coach und fordert ein forscheres und lebendigeres Auftreten als zuletzt gegen die HSG Badenstedt.
Bei der 29:35-Heimniederlage in der Vorwoche hatte die HSG eine knappe Halbzeit gegen die favorisierten Badenstädter recht ordentlich mitgehalten, verfiel dann aber in die alte Lethargie. Vor allem über die Außenpositionen müsse mehr kommen, forderte Djurdjevic. Allein Christian Jeinsen (zuletzt zehn Treffer) wird das Kind nicht schaukeln können
Beim Hinspiel in Neustadt verlor die HSG-Sieben knapp mit 20:21 – unglücklich. Es gilt also Revanche zu nehmen, und die ist bitter nötig. Möglich ist dies allemal, zumal die Gäste zuletzt vier Pleiten in Folge kassierten. Wie gesagt: Wenn nicht jetzt, wann dann!