Lokalsport

Rot-Weiß-Damen müssen weiterhin bangen

Wehrte sich tapfer, aber vergeblich: Maren Müller verlor an Position 2 gegen Visbecks Iris Schwürter mit 0:6 und 2:6. Foto: Bratke

Barsinghausen (eb). Mit dem gestrigen 3:3-Unentschieden gegen den TV Visbeck wahrte die I. Damenmannschaft des TC Rot-Weiß Barsinghausen ihre Hoffnungen auf den Klassenverbleib in der Tennis-Oberliga.

I. Damen: Spitzenspielerin Sabrina Baumgarten (6:3, 6:2) und Maike Müller (6:3, 6:1) an Position 3 zeigten ihre Oberliga-Fitness zum wiederholten Mal. Dagegen schienen Maren Müller (0:6, 2:6) und Tessa Kuschnerus (3:6, 2:6) überfordert. Ähnlich verlief auch der Ausgang in den Doppeln: Baumgarten siegte in zwei Sätzen gemeinsam mit Maike Müller zur 3:2-Führung, während Kuschnerus und Maren Müller (0:6/2:6) den Ausgleich quittieren mussten.

Nun hofft das TCB-Team auf einen Punktgewinn am letzen Spieltag gegen GRE Hildesheim. Aufschlag ist am kommenden Sonntag, 7. März, um 11 Uhr im Sporting-Club.

II. Damen: Die II. Damenmannschaft bleibt in der Landesliga hoffnungslos überfordert. Auch im Kellerduell gegen den Essener TV waren die Barsinghäuserinnen ohne jegliche Chance. Vera Hemb, Leonie Danner, Krissi Schwarzer und Sabrina Kulisch blieben ohne Satzgewinn und verloren glatt mit 0:6. „Die meisten Spielerinnen setzen nach dieser Aushilfe und Lehrstunde in der Landesliga ihre Punktspiele im Sommer in der für sie angemessenen Bezirksliga fort“, blickte TCB-Coach Jürgen Baumgarten voraus.

I. Herren: Mit einer überraschend deutlichen 1:5-Packung kehrte die I. Herren vom Derby beim SV Gehrden zurück und hofft nun auf Punkte in den beiden ausstehenden Partien gegen den TC Stadthagen (am 6. März, 17 Uhr im Sporting-Club) und SV Husum (Nachholspiel).

Der SVG trat in Bestbesetzung an, während auf Barsinghäuser Seite Markus Gaida und Mathias Triebe fehlten. Den Ehrenpunkt der „Rot-Weißen“ landete Valdet Kastrati. Die Entscheidung hatte Lars Dahlke in der Hand – er führte jeweils 5:4 mit Break in beiden Sätzen und verlor noch 5:7 und 5:7 gegen Max Kleinhans. Moritz Klass war gegen den für die Deutsche Meisterschaft gut vorbereiteten Timo Schmidt überfordert und kassierte die Höchststrafe (0:6, 0:6).

Artikel vom 28.02.2010 - 23.00 Uhr Leserbrief schreiben
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