Barsinghausen
Hohenbostel: Gelbe Füße markieren den sicheren Weg zur GrundschuleHohenbostel (wk). Frisch aufgesprayte gelbe Füße sorgen seit gestern dafür, dass die Hohenbosteler Grundschüler auf sicheren Wegen zur Wilhelm-Busch-Schule an der Heerstraße gelangen können. Der Kontaktbeamte Uwe Müller und Ralf Borchers von der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt führten die Aktion zusammen mit Schulleiterin Barbara Koch und der Klasse 2a durch.
Zum Schulanfang in Niedersachsen werden in vielen Orten die Schulwege mit Schablonen und gelber Sprühfarbe markiert. Die aufgesprühten gelben Füße zeigen, auf welchen Wegen insbesondere die Abc-Schützen sicher zur Schule kommen können.
Bewusst hatte der Kontaktbeamte Uwe Müller die Aktion auf einen Termin nach dem offiziellen Schulstart gelegt. „Vor den großen Ferien sind die Erstklässler ja noch gar nicht da“, so Müller. Er empfiehlt allen Eltern, den Nachwuchs, wann immer möglich, zu Fuß zur Schule zu geleiten. So lasse sich der Weg üben und die Kinder bekämen mehr Sicherheit, meint Müller. Dabei sollten die Eltern den Kindern auch die wichtigsten Verkehrsregeln erläutern.
Nicht an allen Grundschulstandorten gibt es die gelben Füße als Wegmarkierung. Außer in Hohenbostel finden sie sich auch in Bantorf und in Groß Munzel – dort sollen sie demnächst noch erneuert werden. Durch die Baumaßnahmen im Kreuzungsbereich Osterende sind viele gelbe Füße verschwunden. In anderen Ortsteilen seien die Schulwege ausreichend durch Ampeln und andere Maßnahmen gesichert, sagt Uwe Müller. In Großgoltern beispielsweise liegt die Albert-Schweitzer-Schule in einem verkehrsberuhigten Bereich.
Das Thema Schulweg wird in allen Klassen der Hohenbosteler Wilhelm-Busch-Schule behandelt, erläuterte Schulleiterin Barbara Koch. In Hohenbostel wurden jetzt 39 Abc-Schützen in zwei Klassen eingeschult, in der Nebenstelle Bantorf bilden 20 Erstklässler eine neue Klasse.
Uwe Müller betont die Wichtigkeit der Verkehrserziehung. In den Grundschulen beginnt sie offiziell in den vierten Klassen mit dem Fahrrad-Unterricht. Auch dabei steht Müller den Schulen begleitend zur Verfügung. Schwere Unfälle mit Schulkindern habe es zwar zum Glück lange nicht mehr gegeben, jedoch werde der Polizei auch nicht jede gefährliche Situation gemeldet, merkt Müller an. Sein Appell an die motorisierten Verkehrsteilnehmer lautet, gerade jetzt zum Beginn des neuen Schuljahres ein besonderes Augenmerk auf die jungen Schülerinnen und Schüler zu richten.
Eltern sollten sich ihre Vorbildfunktion bewusst machen.