Barsinghausen

Der Ellernpark soll den Stadtteil aufwerten

Henri Widdel vom Sozialverband, Landschaftsbau-Chef Lars Meier, Astrid Kokkalis und Anja Homann von den Johannitern, Ostland-Chef Dieter Musielak, Sebastian Petruschke vom Barsinghäuser Landschaftsbau, Stadtrat Marc Lahmann und AWO-Vorsitzender Reinhard Dobelmann (von links) beim offiziellen Spatenstich. Foto: Rasche

Egestorf (sr). Ellernpark wird die Grünfläche hinter den Wohnhäusern an der Ellernstraße heißen. Diesen offiziellen Namen gab Dieter Musielak, Geschäftsführer der Ostland-Wohnungsgenossenschaft, gestern beim Spatenstich bekannt.

Der künftige Ellernpark, der das Wohnmodell „Wohnen umzu“ ergänzt, befindet sich hinter den Häusern 14 bis 22. Schon in dieser Woche wird die Barsinghäuser Landschaftsbau GmbH mit den Arbeiten beginnen. „Wir arbeiten mit den Widrigkeiten des Wetters“, betonte Chef Lars Meier. Er stellte die Gestaltung gestern im Seniorentreff an der Ellernstraße vor.

Die Balkonbrüstung an der Begegnungsstätte wird verschwinden, damit von dort aus ein behindertengerechter Zugang auf die neue Terrasse erfolgen kann. „Der bestehende Baum- und Strauchbestand wird integriert“, sagte der Landschaftsbauer. Sitzgelegenheiten, Pflanzbeete und Leuchten werden eingerichtet. Zudem sind eine teilweise überdachte Gemeinschaftsfläche sowie ein Bereich für Boule oder anderen Aktivitäten geplant. Die Gestaltung des Parks soll im Frühjahr abgeschlossen sein. Rund 60 000 Euro investiert die Ostland. Zudem seien weitere energetische Maßnahmen an den Gebäuden geplant, so Musielak.

Profitieren werden davon etwa 400 Ostland-Mieter des Quartiers sowie deren Gäste und die Nutzer des Seniorentreffs. Dazu gehören Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Egestorf, die sich regelmäßig in der Begegnungsstätte im Haus Nummer 16 treffen.

AWO-Vorsitzender Reinhard Dobelmann und SoVD-Vorsitzender Henri Widdel freuen sich darüber, dass nun aus der etwa 500 Quadratmeter großen Rasenfläche ein ansprechender Park mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten entsteht. Der Erste Stadtrat Marc Lahmann hob hervor, dass das Projekt eine Aufwertung für den Stadtteil bedeute.

Als Partner stehen beim Modell „Wohnen umzu“ die Johanniter der Ostland zur Seite. Mitarbeiterin Astrid Kokkalis ist an drei Donnerstagen im Monat von 10 bis 16 Uhr im Seniorentreff zu finden (0800/0019214). „Wohnen umzu“ bedeutet für die Menschen, in ihren eigenen Wohnungen einen speziellen Service nutzen zu können.

Übrigens: Ellern ist eine Bezeichnung für ein Birkengewächs.

Artikel vom 10.03.2010 - 23.00 Uhr Leserbrief schreiben
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