Kultur
Letztes Konzert des Sommers in Lemgo Lemgo. Am morgigen Samstag findet um 18 Uhr in der Kirche St. Nicolai Lemgo das letzte Sommerkonzert des Jahres statt. Zu Gast sind zwei international gefragte Konzertorganisten: Aya Yoshida und Thomas Meyer-Fiebig. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Rheinberger, Reger und anderen. Der Eintritt ist frei.
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Die musikalische Zeitreise beginnt um 19 Uhr Hameln (are). Sie sind Vollblutmusiker, verbringen ihre Zeit lieber im Proberaum als vor der Glotze, haben jahrzehntelange Bühnenerfahrung – und sie kommen nach Hameln. Heute beginnt um 19 Uhr im Lalu am Hefehof die erste Runde des Ü-50-Bandfestivals von Radio 21 und dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont. „Mit diesem Festival möchten wir zeigen, wie vielfältig Musik ist“, sagt Lena Chevalley, Event-Managerin von Radio 21. Auch wenn die Musiker über 50 Jahre alt sind – mit ihren verschiedensten Stilrichtungen erreichen sie alle ein Mehrgenerationen-Publikum. Um 18 Uhr ist Einlass, ab 19 Uhr dann wird gerockt. Nachdem eine Jury aus der Vielzahl an Bewerbungen eine Vorauswahl getroffen hatte, bewerten nun vor Ort Jurymitglieder die einzelnen Auftritte. „Dabei geht’s aber um den Spaß an der Sache“, sagt Lena Chevalley. Ein Hamelner Musiker wird gemeinsam mit Vertretern von Radio Aktiv und Radio 21 Punkte vergeben. Auch jeder Besucher darf sein Urteil abgeben – so wird schließlich die Siegerband eines jeden Abends ermittelt. Und am Ende zur Siegerehrung wartet eine Überraschung auf die beliebteste Gruppe.
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Kunst im Garten bis 3. Oktober Lenthe. „Neue Kunst in Alten Gärten“ heißt das Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Überleben befasst. 13 Künstler haben neue Arbeiten für die Landschaftsgärten bei Gehrden konzipiert. Im Untergut Lenthe ist die Ausstellung bis zum 3. Oktober zu sehen: samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Infos unter 0 51 08/ 34 89. Im Internet: www. neue-kunst-in-alten-gaerten.de.
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Bob Dulas mit Akustikkonzert Alfeld/Hameln. Im Café Tonart am Alfelder Bahnhof ist am Samstag, 11. September, ein Hamelner Rockdinosaurier zu Gast: Bob Dulas tritt dort gemeinsam mit Dr. Toast in einem Akustikkonzert auf. Beginn ist um 20 Uhr. Weitere Informationen im Internet: www.tonart-cafe.de.
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Marta Herford nominiert für Design-Preis Herford. Marta Herford ist nicht nur ein Museum. Die Räumlichkeiten des von Frank Gehry entworfenen Museums bieten eine außergewöhnliche Kulisse für Tagungen, Empfänge oder Konzerte. Unter 120 Veranstaltungsorten solcher Großereignisse wurde das Marta Herford nun in der Kategorie „Design Location“ als einer der drei interessantesten Veranstaltungsorte in Deutschland nominiert. Heute fällt eine Fachjury in Berlin die endgültige Entscheidung.
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Robinsonade auf einer fiktiven Inselwelt Von Klaus Zimmer
Hannover. Charles Avery ist ein begnadeter Fabulierer, der es versteht, den Betrachter seiner Werke sogleich auf eine fiktive Insel zu entführen. Fürwahr, wieder einmal ein Volltreffer des Kunstvereins Hannover, zumal der Künstler mit seiner bislang umfangreichsten Präsentation auch sein Debüt in Deutschland gibt. Man sollte sich vielleicht daran erinnern, spätestens nach dem Besuch dieser Ausstellung: Die meisten Bilder, die wir heute sehen, transzendieren sich nicht selbst. Sie bleiben, weil sie zu zahlreich sind, nur auf der Oberfläche und erschöpfen sich im sinnlichen Reiz des Erschreckens. Aber in dem ihnen zugedachten Zusammenhang haben sie keine über die Präsentation hinausweisende Bedeutung.
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Adam Green im Musikzentrum Hannover (jed). Ein bisschen stiller ist es geworden um den Indie-Darling Adam Green. Anlässlich seines neuen Albums „Minor Love“, das sich in einigen Songs wieder auf frühere „Anti-Folk“-Tage besinnt, macht Green auf seiner Deutschlandtournee auch in Hannover Station. Am Sonntag, 5. September, tritt er um 20 Uhr im Musikzentrum auf.
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Konzerteinführung am Theaterfest Hameln. Gustav Mahler lebte von 1860 bis 1911 – diese Daten prägen die beginnende Konzertsaison. Auch die Hamelner Reihe „Dewezet Classics“. Im ersten Sinfoniekonzert mit dem Staatsorchester Braunschweig dirigiert Generalmusikdirektor Alexander Joel am 21. September die dritte Sinfonie Mahlers. Ein monumentales, unerhört farbiges, großartiges Werk. Die Einführung ins Konzert mit Karla Langehein und Jürgen Schoormann findet diesmal zusammen mit dem Theaterfest statt: bereits am Sonntag, 5. September, um 15 Uhr im TAB.
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Fünf Künstler in Buchhagen Buchhagen. Fünf Künstler und eine Mühle: Birgitta Martin, Susanne Otte, Ulrike Wolf, Karl-Peter Penke und Karl Repfennig zeigen ab Sonntag, 5. September, ihre Werke in einer Gemeinschaftsausstellung. In der Kulturmühle Buchhagen findet dann um 11 Uhr die Vernissage statt. Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 31. Oktober immer samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Kulturmühle Buchhagen, Buchhagen 4, bei Bodenwerder, Tel. 0 55 33/ 407 96 16.
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ku/0209kinostarts „Verrückt nach Dir“: Mit viel Humor und ihrer direkten Art verzaubert Erin Garrett in einer Bar. Die beiden verbringen eine unbeschwerte Sommerliebelei miteinander. Obwohl sie davon ausgehen, dass nach wenigen Wochen alles vorbei sein wird, können sie sich kaum voneinander trennen, als Erin beruflich zurück nach San Francisco geht. Sie lassen sich auf eine turbulente Fernbeziehung ein. (USA 2010, Liebeskomödie von Nanette Burstein, mit Drew Barrymore, Justin Long, Charlie Day, Jason Sudeikis.)
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Spätbarocke Raritäten Von Karla Langehein
Fischbeck. Im vierten Konzert des Orgelfestes legte Bremens Domorganist Wolfgang Bongratz ein im Wesentlichen mit spätbarocken Raritäten bestücktes Programm vor. An seinem Beginn standen zwei charmante Kompositionen des in italienischen Fürstenhäusern beliebten und sogar von Schwedens Königin Christina geschätzten Bernardo Pasquini. Dessen liebliche Pastorale beendete Wolfgang Bongratz mit dem Ruf des Nachtigall-Registers. Eine kleine Kostprobe der bemerkenswerten Register-Vielfalt der Fischbecker Berner/Hillebrand-Orgel. Allerdings konnte Bongratz sie programmbedingt kaum voll auskosten, weil die im Vergleich zu Pasquinis Werken schwerblütige Passacaglia von Georg Muffat große Erweiterungen ebenso wenig wie die acht Fugen des ältesten Bach-Sohnes erlaubt.
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Ideen für einen Fulltime-Job Hameln (are). Wenn am Sonntag um 14 Uhr das Theaterfest beginnt und die neue Spielzeit einleitet, dann hat er seinen ersten großen Auftritt: Mark Kewitsch. Seit gestern arbeitet der 38-Jährige als Theaterpädagoge am Theater Hameln – zunächst befristet für ein Jahr und mit einer halben Stelle. Und der Hannoveraner hat sich viel vorgenommen: „Meine Hauptaufgabe sehe ich darin, dafür zu sorgen, dass die Hamelner ihr eigenes Theater erobern.“ Gerade an einem Gastspielhaus wie diesem sei es „für die Identifikation der Menschen mit dem Haus ganz wichtig, dass das Theater fest in der Stadt verankert wird“, sagt Kewitsch.
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Von alten Meistern und immer neuen Patzern Von Michael Ranze
Im Original heißt der neue Film von Jon Turteltaub, der früher mal zuständig für Romantisches wie „Während du schliefst“ war, „The Sorcerer’s Apprentice“, also „Der Zauberlehrling“. Doch mit Goethes berühmtem Gedicht oder der wundervollen Episode aus Walt Disneys „Fantasia“ (1940), in der Mickey Maus gegen schrubbwütige Besen und Eimer kämpfte, hat dieses Fantasy-Spektakel nichts mehr gemein. Was früher Spaß machte, wirkt mit seinen perfekten, im Computer generierten Bildern seltsam seelenlos. Statt Freude bleibt nur Staunen, statt Charme nur Attraktion. Der Zauberlehrling hier ist ein zehnjähriger Steppke namens Dave (Jake Cherry), der plötzlich – eine vom Wind verwehte Liebesnachricht einer Mitschülerin ist schuld – in einem Antiquitäten-Laden landet, der vor kuriosen Artikeln nur so überquillt. Der Chef des Ladens ist Balthazar (Nicolas Cage), ein guter Zauberer, der vor 1300 Jahren – so informierte uns ein kurzer Prolog – mal Zoff mit der Hexe Morgana (Alice Krige) und dem bösen Zauberer Maxim Horvath (Alfred Molina) hatte. Bislang waren sie in russischen Matroschkas versteckt. Doch wehe, wenn sie losgelassen… Zehn Jahre später ist es passiert. Dave (nun dargestellt von Jay Baruchel) erhält von Balthazar Nachhilfe in Sachen Hokuspokus, und dann geht es rund. Und weil der Produzent Jerry Bruckheimer heißt, geht es richtig rund.
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Die Lebendigkeit des fixierten Augenblicks Von Klaus Zimmer
Hannover. Es war der zukunftsfrohe Impetus, der am Beginn des 20. Jahrhunderts die Jugend Europas verband mit dem Ziel, das Ufer, an dem man stand, zu verlassen. Und es war der Beginn der Geschichte des Expressionismus in der Bildenden Kunst. Vier Architekturstudenten, der Älteste 25 Jahre, hatten sich, geprägt durch den Antagonismus und kritischen Geist der Jugend, 1905 in Dresden zu einer Gruppe zusammengeschlossen, weil sie sich vom Akademismus dieser Zeit lösen wollten. Unverfälscht wollten sie das wiedergeben können, was den Künstler zum Schaffen drängt.
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„Das ist Fernsehen“ – und die Bühne ist 500 Quadratmeter groß Von Lukas Stock
Hannover. Als Gewinner der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ wird Mehrzad Marashi zunächst groß gefeiert. Dann muss er seine Tournee absagen. Weshalb? Weil die Hallen zu groß und die Fanmassen zu klein sind. Es lassen sich nicht genügend Tickets dafür verkaufen. Nun also versucht sich Mehrzad Marashi als Moderator. Bei „The Dome 55“, das in Hannover Tausende Fans in die TUI-Arena lockte, gibt er sein Debüt.
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ku/2608expendables kino ran Von Michael Ranze
Eigentlich sind die achtziger Jahre mit ihren handgemachten, geradeaus inszenierten Blockbustern schon lange vorbei. Doch Haudegen Sylvester Stallone, mit 64 Jahren eigentlich pensionsreif, holt sie noch einmal mit Macht zurück und lädt die Kampfmaschinen von damals zum Klassentreffen ein. Steven Seagal wollte nicht, Jean-Claude van Damme konnte nicht. Dafür kamen Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Mickey Rourke, Bruce Willis. In einem Cameo schaut Arnold Schwarzenegger kurz herein, bedauert, mit anderen Aufgaben beschäftigt zu sein und geht wieder. „Der will Präsident werden!“ ruft ihm jemand hinterher. Sorry, liebe Leser – das war schon der beste Gag.
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Aus dem Keller an die frische Luft Hameln (are). Totgesagte leben länger? Keine Frage, auf die Hamelner Bandszene ist das wohl zutreffend. Jahrelang waren zu wenige Proberäume von vielen Musikern heiß begehrt. Dann herrschte vorübergehend Flaute. Und seit einiger Zeit wird wieder in zig Kellern und Übungsräumen in die Saiten gehauen. Seit wann genau? „Na, seit wir im Februar 2009 mit ‚Hameln rockt‘ gestartet haben“, sagt Daniel Meseke von der Sumpfblume. Zig Bewerbungen trudeln bei ihm ein. „Es gibt nach 12 Veranstaltungen immer noch Bands, die auf der Warteliste stehen“, so Meseke. Dass das Kulturzentrum am Stockhof den Musikern eine Plattform bietet, kommt gut an. So gut, dass nun ein ganzes Festival daraus geworden ist.
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ku/2608kinostarts „Das Leben ist zu lang“: Alfi Seliger ist jüdischer Filmemacher und steckt in der Krise, als seine Bank Pleite geht. Sein Filmprojekt droht zu scheitern, alles scheint sich gegen ihn verschworen zu haben. Doch dann erfüllen sich wie von Zauberhand einige seiner langgehegten Träume. Ein mutiges Spiel beginnt für Alfi. (Deutschland 2010, Komödie von Dani Levy, mit Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Yvonne Catterfeld.)
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Wie Walter Gropius die japanische Form entdeckte Von Klaus Zimmer
Hannover. Beim Zwiegespräch mit der Baukunst Japans versetzt man sich immer noch in das Bild eines dieser wunderbaren Teehäuser. Man denkt an Bambus, an Wände aus Reispapier und herrliche Rollbilder auf Seide. Ähnlich erging es wohl dem Architekten Bruno Taut, als er 1934 in Kyoto vor der Katsura-Villa aus dem 17. Jahrhundert stand, ergriffen angesichts der Schönheit dieser schlichten Formen. So lange hatte es gedauert, bis das westliche Auge, vom exotischen Japonismus geblendet, die eigenwillige Bauweise des fernöstlichen Landes entdeckte. Auch Le Corbusier und Walter Gropius mussten in Japan wiedererkennen, was sie als revolutionäre Erfindungen des neuen „Internationalen Stils“ gepriesen hatten.
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Von der Schülerband in den 60ern bis zur Rock-Legende Hameln (are). Kommen sie aus der Region? Oder aus einer ganz anderen Ecke Niedersachsens? Und welche Art von Rockmusik spielen sie wohl? Wochenlang war es ein Geheimnis, wer die Siegerbands des in diesem Herbst erstmals veranstalteten Ü-50-Bandfestivals sind. Radio 21 und der Landschaftsverband Hameln-Pyrmont, die die mehrtägigen Konzerte organisieren, verraten nun nicht nur, wer die Bands sind. Sondern sie geben auch den Spielplan der 14 Gruppen bekannt.
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Drinnen gab es Schumann – draußen Regen, Blitz und Donner Von Ernst August Wolf
Bennigsen. Lord Byrons 1816/17 entstandenes dramatisches Gedicht „Manfred“ wird ob seines übernatürlich-geisterhaften Charakters gemeinhin der „Schwarzen Romantik“ zugeordnet. 1852 adaptierte Robert Schumann Byrons Text in einer dreiteiligen Komposition. Mit Schumanns „Ouverture zu Manfred, op. 115“ eröffnet das Cracow Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Roderic von Bennigsen am Sonntag den zweiten Abend des 15. Sommerfestivals in der Konzertscheune des Rittergutes.
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Kleinstkunst in Springe mit Daphne de Luxe Springe. Die Springer KleinkunstBühne startet am Samstag, 11. September, mit der Künstlerin Daphne de Luxe. Die Künstlerin entlarvt in ihrem Programm Weight Watchers und Fitnessgurus als Lügner und beweist auf selbstironische Weise, dass auch eine Frau mit ein paar Kilo zuviel aussehen kann wie ein „Deluxe-Modell“. Ab diesem Abend wird es regelmäßig, meist am dritten Wochenende im Monat, ein abwechslungsreiches Kleinkunst-Programm in Springe geben. Zu finden ist die KleinkunstBühne, dessen künstlerischer Leiter Lutz Rädecker ist, im Ratskeller.
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Hamburger Ratsmusik in Corvey Corvey. Im 16. Jahrhundert leistete sich die Stadt Hamburg ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern, das fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machte. 1991 weckte die Gambistin Simone Eckert diese Tradition wieder zum Leben; das Ensemble reüssiert seitdem mit Werken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert auf namhaften Festivals und kann mit hochkarätigen Auszeichnungen wie dem Echo-Klassikpreis aufwarten. Am Sonntag, 19. September, gastiert die Hamburger Ratsmusik mit der Sopranistin Monika Mauch in Corvey. Beginn ist um 17 Uhr im Johanneschor der Abteikirche. Auf dem Programm stehen Werke von Telemann und Couperin.
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Orgelfest mit Musik von Bach und Sweelinck Bad Pyrmont. Das dritte Konzert des Orgelfestes findet am Donnerstag, 26. August, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche Bad Pyrmont statt. Es musiziert Professor Cornelius Schneider-Pungs aus Springe. Auf dem Programm: Nord- und mitteldeutsche Barockmusik von Sweelinck, Bach und Kuhnau. Anmeldungen zum Auto-Transfer unter Tel. 0 51 51/ 67 81 63. Der Eintritt ist frei.
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Diese bronzene Skulptur hat gleich zwei Namen Hameln. Sie stehen im Bürgergarten, an der Weser, in der Fußgängerzone: Skulpturen gibt es in Hameln nahezu überall. Woher kommen sie? Weshalb zieren sie den jeweiligen Standort? Und wie lange schon? Julia Marre hat sich umgesehen. Die Ergebnisse dieser Spurensuche stellen wir in loser Folge vor. Heute: „Sitzendes Mädchen“ von Peter Szaif.
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Ministerium fördert neue Konzertformen Hannover. Wenn von einer Krise der klassischen Musik die Rede ist, ist daran weniger die Musik selbst schuld. Vielmehr sind es ihre Rezeptions- und Darbietungsformen, denn die Aufführungskultur hat sich seit dem späten 19. Jahrhundert kaum weiterentwickelt. Wie können Ensembles ein neues Publikum erreichen? Wie sind Nicht-Besucher oder Nicht-mehr-Besucher als Zuschauer zu gewinnen? Wer Konzepte aufzeigt, kann von dem Förderprogramm „Musikvermittlung“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur unterstützt werden. Es möchte Innovationen in den Produktions-, Präsentations- und Distributionsformen vor allem der klassischen Musik anstoßen und fördern. Weitere Informationen erteilt Lydia Grün, Tel. 05 11/120-25 69, oder per Mail lydia.gruen@mwk.niedersachsen.de.
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Letztes Konzert des Sommers in Lemgo Lemgo. Am morgigen Samstag findet um 18 Uhr in der Kirche St. Nicolai Lemgo das letzte Sommerkonzert des Jahres statt. Zu Gast sind zwei international gefragte Konzertorganisten: Aya Yoshida und Thomas Meyer-Fiebig. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Rheinberger, Reger und anderen. Der Eintritt ist frei.
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Die musikalische Zeitreise beginnt um 19 Uhr Hameln (are). Sie sind Vollblutmusiker, verbringen ihre Zeit lieber im Proberaum als vor der Glotze, haben jahrzehntelange Bühnenerfahrung – und sie kommen nach Hameln. Heute beginnt um 19 Uhr im Lalu am Hefehof die erste Runde des Ü-50-Bandfestivals von Radio 21 und dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont. „Mit diesem Festival möchten wir zeigen, wie vielfältig Musik ist“, sagt Lena Chevalley, Event-Managerin von Radio 21. Auch wenn die Musiker über 50 Jahre alt sind – mit ihren verschiedensten Stilrichtungen erreichen sie alle ein Mehrgenerationen-Publikum. Um 18 Uhr ist Einlass, ab 19 Uhr dann wird gerockt. Nachdem eine Jury aus der Vielzahl an Bewerbungen eine Vorauswahl getroffen hatte, bewerten nun vor Ort Jurymitglieder die einzelnen Auftritte. „Dabei geht’s aber um den Spaß an der Sache“, sagt Lena Chevalley. Ein Hamelner Musiker wird gemeinsam mit Vertretern von Radio Aktiv und Radio 21 Punkte vergeben. Auch jeder Besucher darf sein Urteil abgeben – so wird schließlich die Siegerband eines jeden Abends ermittelt. Und am Ende zur Siegerehrung wartet eine Überraschung auf die beliebteste Gruppe.
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Kunst im Garten bis 3. Oktober Lenthe. „Neue Kunst in Alten Gärten“ heißt das Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Überleben befasst. 13 Künstler haben neue Arbeiten für die Landschaftsgärten bei Gehrden konzipiert. Im Untergut Lenthe ist die Ausstellung bis zum 3. Oktober zu sehen: samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Infos unter 0 51 08/ 34 89. Im Internet: www. neue-kunst-in-alten-gaerten.de.
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Bob Dulas mit Akustikkonzert Alfeld/Hameln. Im Café Tonart am Alfelder Bahnhof ist am Samstag, 11. September, ein Hamelner Rockdinosaurier zu Gast: Bob Dulas tritt dort gemeinsam mit Dr. Toast in einem Akustikkonzert auf. Beginn ist um 20 Uhr. Weitere Informationen im Internet: www.tonart-cafe.de.
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Marta Herford nominiert für Design-Preis Herford. Marta Herford ist nicht nur ein Museum. Die Räumlichkeiten des von Frank Gehry entworfenen Museums bieten eine außergewöhnliche Kulisse für Tagungen, Empfänge oder Konzerte. Unter 120 Veranstaltungsorten solcher Großereignisse wurde das Marta Herford nun in der Kategorie „Design Location“ als einer der drei interessantesten Veranstaltungsorte in Deutschland nominiert. Heute fällt eine Fachjury in Berlin die endgültige Entscheidung.
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Robinsonade auf einer fiktiven Inselwelt Von Klaus Zimmer
Hannover. Charles Avery ist ein begnadeter Fabulierer, der es versteht, den Betrachter seiner Werke sogleich auf eine fiktive Insel zu entführen. Fürwahr, wieder einmal ein Volltreffer des Kunstvereins Hannover, zumal der Künstler mit seiner bislang umfangreichsten Präsentation auch sein Debüt in Deutschland gibt. Man sollte sich vielleicht daran erinnern, spätestens nach dem Besuch dieser Ausstellung: Die meisten Bilder, die wir heute sehen, transzendieren sich nicht selbst. Sie bleiben, weil sie zu zahlreich sind, nur auf der Oberfläche und erschöpfen sich im sinnlichen Reiz des Erschreckens. Aber in dem ihnen zugedachten Zusammenhang haben sie keine über die Präsentation hinausweisende Bedeutung.
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Adam Green im Musikzentrum Hannover (jed). Ein bisschen stiller ist es geworden um den Indie-Darling Adam Green. Anlässlich seines neuen Albums „Minor Love“, das sich in einigen Songs wieder auf frühere „Anti-Folk“-Tage besinnt, macht Green auf seiner Deutschlandtournee auch in Hannover Station. Am Sonntag, 5. September, tritt er um 20 Uhr im Musikzentrum auf.
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Konzerteinführung am Theaterfest Hameln. Gustav Mahler lebte von 1860 bis 1911 – diese Daten prägen die beginnende Konzertsaison. Auch die Hamelner Reihe „Dewezet Classics“. Im ersten Sinfoniekonzert mit dem Staatsorchester Braunschweig dirigiert Generalmusikdirektor Alexander Joel am 21. September die dritte Sinfonie Mahlers. Ein monumentales, unerhört farbiges, großartiges Werk. Die Einführung ins Konzert mit Karla Langehein und Jürgen Schoormann findet diesmal zusammen mit dem Theaterfest statt: bereits am Sonntag, 5. September, um 15 Uhr im TAB.
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ku/0209kinostarts „Verrückt nach Dir“: Mit viel Humor und ihrer direkten Art verzaubert Erin Garrett in einer Bar. Die beiden verbringen eine unbeschwerte Sommerliebelei miteinander. Obwohl sie davon ausgehen, dass nach wenigen Wochen alles vorbei sein wird, können sie sich kaum voneinander trennen, als Erin beruflich zurück nach San Francisco geht. Sie lassen sich auf eine turbulente Fernbeziehung ein. (USA 2010, Liebeskomödie von Nanette Burstein, mit Drew Barrymore, Justin Long, Charlie Day, Jason Sudeikis.)
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Fünf Künstler in Buchhagen Buchhagen. Fünf Künstler und eine Mühle: Birgitta Martin, Susanne Otte, Ulrike Wolf, Karl-Peter Penke und Karl Repfennig zeigen ab Sonntag, 5. September, ihre Werke in einer Gemeinschaftsausstellung. In der Kulturmühle Buchhagen findet dann um 11 Uhr die Vernissage statt. Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 31. Oktober immer samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Kulturmühle Buchhagen, Buchhagen 4, bei Bodenwerder, Tel. 0 55 33/ 407 96 16.
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Spätbarocke Raritäten Von Karla Langehein
Fischbeck. Im vierten Konzert des Orgelfestes legte Bremens Domorganist Wolfgang Bongratz ein im Wesentlichen mit spätbarocken Raritäten bestücktes Programm vor. An seinem Beginn standen zwei charmante Kompositionen des in italienischen Fürstenhäusern beliebten und sogar von Schwedens Königin Christina geschätzten Bernardo Pasquini. Dessen liebliche Pastorale beendete Wolfgang Bongratz mit dem Ruf des Nachtigall-Registers. Eine kleine Kostprobe der bemerkenswerten Register-Vielfalt der Fischbecker Berner/Hillebrand-Orgel. Allerdings konnte Bongratz sie programmbedingt kaum voll auskosten, weil die im Vergleich zu Pasquinis Werken schwerblütige Passacaglia von Georg Muffat große Erweiterungen ebenso wenig wie die acht Fugen des ältesten Bach-Sohnes erlaubt.
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Ideen für einen Fulltime-Job Hameln (are). Wenn am Sonntag um 14 Uhr das Theaterfest beginnt und die neue Spielzeit einleitet, dann hat er seinen ersten großen Auftritt: Mark Kewitsch. Seit gestern arbeitet der 38-Jährige als Theaterpädagoge am Theater Hameln – zunächst befristet für ein Jahr und mit einer halben Stelle. Und der Hannoveraner hat sich viel vorgenommen: „Meine Hauptaufgabe sehe ich darin, dafür zu sorgen, dass die Hamelner ihr eigenes Theater erobern.“ Gerade an einem Gastspielhaus wie diesem sei es „für die Identifikation der Menschen mit dem Haus ganz wichtig, dass das Theater fest in der Stadt verankert wird“, sagt Kewitsch.
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Von alten Meistern und immer neuen Patzern Von Michael Ranze
Im Original heißt der neue Film von Jon Turteltaub, der früher mal zuständig für Romantisches wie „Während du schliefst“ war, „The Sorcerer’s Apprentice“, also „Der Zauberlehrling“. Doch mit Goethes berühmtem Gedicht oder der wundervollen Episode aus Walt Disneys „Fantasia“ (1940), in der Mickey Maus gegen schrubbwütige Besen und Eimer kämpfte, hat dieses Fantasy-Spektakel nichts mehr gemein. Was früher Spaß machte, wirkt mit seinen perfekten, im Computer generierten Bildern seltsam seelenlos. Statt Freude bleibt nur Staunen, statt Charme nur Attraktion. Der Zauberlehrling hier ist ein zehnjähriger Steppke namens Dave (Jake Cherry), der plötzlich – eine vom Wind verwehte Liebesnachricht einer Mitschülerin ist schuld – in einem Antiquitäten-Laden landet, der vor kuriosen Artikeln nur so überquillt. Der Chef des Ladens ist Balthazar (Nicolas Cage), ein guter Zauberer, der vor 1300 Jahren – so informierte uns ein kurzer Prolog – mal Zoff mit der Hexe Morgana (Alice Krige) und dem bösen Zauberer Maxim Horvath (Alfred Molina) hatte. Bislang waren sie in russischen Matroschkas versteckt. Doch wehe, wenn sie losgelassen… Zehn Jahre später ist es passiert. Dave (nun dargestellt von Jay Baruchel) erhält von Balthazar Nachhilfe in Sachen Hokuspokus, und dann geht es rund. Und weil der Produzent Jerry Bruckheimer heißt, geht es richtig rund.
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Die Lebendigkeit des fixierten Augenblicks Von Klaus Zimmer
Hannover. Es war der zukunftsfrohe Impetus, der am Beginn des 20. Jahrhunderts die Jugend Europas verband mit dem Ziel, das Ufer, an dem man stand, zu verlassen. Und es war der Beginn der Geschichte des Expressionismus in der Bildenden Kunst. Vier Architekturstudenten, der Älteste 25 Jahre, hatten sich, geprägt durch den Antagonismus und kritischen Geist der Jugend, 1905 in Dresden zu einer Gruppe zusammengeschlossen, weil sie sich vom Akademismus dieser Zeit lösen wollten. Unverfälscht wollten sie das wiedergeben können, was den Künstler zum Schaffen drängt.
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„Das ist Fernsehen“ – und die Bühne ist 500 Quadratmeter groß Von Lukas Stock
Hannover. Als Gewinner der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ wird Mehrzad Marashi zunächst groß gefeiert. Dann muss er seine Tournee absagen. Weshalb? Weil die Hallen zu groß und die Fanmassen zu klein sind. Es lassen sich nicht genügend Tickets dafür verkaufen. Nun also versucht sich Mehrzad Marashi als Moderator. Bei „The Dome 55“, das in Hannover Tausende Fans in die TUI-Arena lockte, gibt er sein Debüt.
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